Hilfe
Die Verbindung zur Fassade wird entkoppelt ausgeführt. So wird die Thermische Längenänderung durch den Fensterbank Zwängungs- und Wartungsfrei aufgenommen und nicht auf die Fassade übertragen - so werden Risse und somit eindringendes Wasser an den Anschlussstellen verhindert. Durch die Lieferung als Komplettsystem, gestaltet sich die Montage genau gleich wie bei einer Fensterbank mit starren Wandanschlüssen. Entkoppelte Wandanschlüsse ermöglichen eine maximale Fensterbanklänge bis 3m ohne Dilatationsunterbruch.
Als Rahmensichtbreite wird das Mass vom Fensterrahmen bis zur fertigen Leibung der Fassade beschrieben. Somit ist dies die Breite, welche vom Fensterrahmen nach Fertigstellung noch sichtbar ist.
Ist das Mass ab Wasserführender-Ebene bis fertig Fassade (i.d.R. Hinterlüftung + Wetterschutz)
Überstand des Fensterbanks zur fertigen Fassade. Der Überstand ist so auszubilden, dass abtropfendes Wasser die Fassade möglichst nicht benetzt.
Ein Mindestabstand von 30 mm von der Abtropfkante zur fertigen Fassade ist vorzusehen. Wir empfehlen daher einen grösseren Abstand zu wählen.
Fassadenüberstand
Das Gefälle ist nach aussen mit mindestens 4° auszubilden.
Der Spiegel dient der Gewährleistung der Eigenstabilität und dass die Fensterbänke und Türschwellen den nutzungsüblichen Belastungen standhalten. Standardmass ist 40mm.
Rahmenseitige Aufbordung des Fensterbankes welcher Produktionstechnisch mindestens 10mm hoch sein muss.
Für eine Ausbildung von Anschlussfugen mit elastischen Dichtstoffen oder Fugendichtungsbändern, ist gemäss Norm SIA 274 eine Höhe von mindestens 15mm anzustreben.
Ist das Mass ab Aussendämmung bis fertig Fassade (z.B. Putzstärke inkl. Einbettung)
Ist die theoretische Stärke um welche der Kleber zwischen Aussendämmung und Mauerwerk aufträgt und dient der Berechnung von Banktiefe und Dämmstärke. In der Praxis ist dieser Wert eher zu tief als zu hoch einzurechnen, um einen Überstand des Auflagewinkels zur Aussendämmung vorzubeugen.
Mass von Fenster-Anschlag bis zur Wasserführenden-Ebene (i.d.R. Hinterlüftung). Ist das Fenster aussen angeschlagen, ist dem Wert ein Minus vorzustellen.
Mass von Fenster-Anschlag bis fertig Mauerwerk/Beton. Ist das Fenster aussen angeschlagen, ist dem Wert ein Minus vorzustellen.
Die Rahmenlichtbreite bezieht sich auf die tatsächliche Öffnungsgröße des Fensters. Es beschreibt den Abstand zwischen den Innenkanten des Fensterrahmens, also den Bereich, der zur Belüftung zur Verfügung steht.
Als Banklänge gilt auch bei mehrteiligen Bänken die Gesamtbanklänge. Die Teilung erfolgt gleichmässig aufgrund gültiger Verarbeitungsrichtlinien oder aufgrund von Produktionsbegrenzungen. Zu jeder Dilatationsfuge liefern wir Ihnen ein Dilablech dazu.
Wir empfehlen grundsätzlich alle Zargen in gesteckter Ausführung auszuführen. Dies insbesondere bei Zargen die ein Aussenmass von 2.5m und/oder eine Abwicklung von 500mm überschreiten. Die Ausnahme bilden Jalousiezargen, welche immer geschweisst ausgeführt werden müssen.
Zu beachten sind unter anderem:
- Bruchgefahr
- Stark erhöhte Transport- und Beschichtungspreise
- Gerüsteignung zur Montage (Platzbedarf)
- Austausch bei Beschädigung
Der Abstand zu Anschlag ist die Zargentiefe von Anschlag bis Aussenkante Leibung.
Bei horizontaler Schalung entspricht dies dem Aufbau ab Wasserführender Ebene plus dem Überstand der Leibung über die Schalung.
Ist eine vertikale Schalung vorgesehen, wird auf Höhe der stehenden Lattung angeschlagen.
Die minimale Storenöffnung beschreibt das Lichtmass zwischen Sturzblech und Rahmendämmung. Über dieses Mass wird die Tiefe RD berechnet.
Breite des seitlichen Abbugs welcher den Anschlag der Zarge an den Leibungen bildet.
Tiefe der Entwässerungsrinne welche den seitlichen Abschluss der Zarge bildet.
Die Breite der Storenführung entspricht dem Lichtmass der Einlassnut für die Storenführungsschienen. Wir empfehlen auf das Schienenaussenmass mindestens 2mm zu addieren.
Die Tiefe der Storenführung richtet sich nach den Angaben des Storenlieferanten.
Höhe des oberen Abbugs welcher den Anschlag der Zarge am Sturzblech bildet.
Die Höhe des Sturzes hinten bildet den Storenkasten aus. Dieser ist so hoch zu wählen, dass bei eingefahrener Store die Unterkonstruktion nicht zu sehen ist, wobei die Höhe Produktionstechnisch eingeschränkt ist.
Bei horizontaler Schalung kann dieses Mass so klein wie möglich gewählt werden, was produktionstechnisch 5mm entspricht. Da in der Regel die Lattung auf der Wasserführenden-Ebene angeschlagen ist, ist die Lattung im Sturzbereich auszufalzen.
Ist eine vertikale Schalung vorgesehen, wird die stehende Lattung ins Sturzblech "eingefahren" womit die Öffnung minimum der Lattungsstärke +3mm zu entsprechen hat.
Bezeichnet die Höhe welche das Leibungsblech seitlich in die Storenöffnung hineinragt.
Sollte das eingegebene Mass nicht möglich sein, muss entweder in den Voreinstellungen die Rahmendämmung auf "Ohne" gestellt werden oder das Steckprofil geändert werden.
Die Steckprofile dienen zur Fensterseitigen-Befestigung der Zarge:
Flachsteckprofile werden zur seitlichen Befestigung an zum Beispiel die Holzleibung verwendet.
Winkelsteckprofile werden Fensterseitig an die Rahmenverbreiterung oder das Mauerwerk befestigt.
Die Steckprofile dienen zur Fensterseitigen-Befestigung der Zarge:
Flachsteckprofile werden zur seitlichen Befestigung an zum Beispiel die Holzleibung verwendet.
Winkelsteckprofile werden Fensterseitig an die Rahmenverbreiterung oder das Mauerwerk befestigt.
Überschreitet die Aussenhöhe die maximale Produktionslänge von 3m wird die Zarge mehrteilig ausgeführt. Die Teilung erfolgt gleichmässig und zu jeder Dilatationsfuge liefern wir Ihnen ein Dilablech dazu.
Überschreitet die Aussenlänge die maximale Produktionslänge von 3m wird die Zarge mehrteilig ausgeführt. Die Teilung erfolgt gleichmässig und zu jeder Dilatationsfuge liefern wir Ihnen ein Dilablech dazu.
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